Es genügt nicht, den Text einfach aufzusagen. Der Zuschauer will mehr sehen. Der einfache Text aus dem Skript könnte so durch Aktionen verständlich gemacht werden:
- Die Schauspielerin ist beschäftigt. Womit? Vor jeder Aktion ist immer eine Aktion (es gibt nur eine Ausnahme).
- Sie wird bei der aktuellen Aktion gestört - das will der Zuschauer sehen bzw. hören..
- Sie versucht zu begreifen, was los ist - das will der Zuschauer sehen.
- Sie kann das Problem nicht sofort lösen - das will der Zuschauer sehen.
- Sie entscheidet sich zu fragen - das will der Zuschauer sehen.
- Sucht einen Ansprechpartner - das will der Zuschauer sehen.
- Spricht den Skripttext: "Was ist los?"
- Agiert den Subtext: "Könnt Ihr den überhaupt nichts alleine machen?"
- Kennt den Metatext: "Diese Szene soll auf einen handfesten Familenkrach hinaus laufen."
- Aktion: Mit welcher Bewegung im Raum, Mimik und Gestik wird der Text unterstützt?
Für die Ausgestaltung des Texte ist der Schauspieler - in Abstimmung mit der Regie - verantwortlich. Amateurschauspieler brauchen gelegentlich etwas mehr Unterstützung durch die Regie.
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